Wir Menschen gehen z. B. nach einer Operation in die Reha oder zur Krankengymnastik / zum Physiotherapeuten, um unsere Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke weiterhin beweglich zu halten, auch wenn wir sie gerade nicht belasten und vollständig einsetzen können. Bei unseren Pferden oder Hunden sollte das nicht anders sein!

Wir gönnen uns nach dem Sport oder der Arbeit eine Massage - weil wir sie für unseren Körper brauchen oder einfach nur entspannen wollen. Warum nicht auch mal unserem treuen Vierbeiner verwöhnen? Bei uns Menschen hängen oft Körper und Psyche zusammen. Und bei unseren Tieren ist das genau so - besonders bei Tieren mit langem Schmerzgedächtnis. Der Schmerzauslöser (z.B. Blockaden im Rücken) ist zwar behoben, aber das Tier verhält sich noch immer so, als wären die Schmerzen da (drückt möglicherweise noch den Rücken weg oder verspannt sich weiterhin beim Satteln). Oder ist sogar ängstlich und/oder aggressiv. Hier gilt es, Verhalten und Körper gleichermaßen zu behandeln.

Genau das wollen wir bei unserer Therapie berücksichtigen.

 

Bei allen Therapieformen liegt uns eine ganzheitliche Betrachtung des Tieres am Herzen, um nicht nur die Symptomatik zu behandelt, sondern möglichst auch die Ursache für das Leiden behandeln zu können. Dies ersetzt jedoch keine Diagnose beim Tierarzt.

Therapieformen

Tierphysiotherapie

Bei der Tierphysiotherapie wird das Tier ganzheitlich betrachtet und sehnige, muskuläre, bindegewebige oder organische Störungen über die Haut und über die Fascien behandelt.

Tierakupunktur

Bei der Akupunktur werden gezielt Punkte auf den Meridianen angesteuert, welche bestimmte Organe oder Funktionskreise beeinflussen und somit zu einem inneren Gleichgewicht führen.

Tierverhaltenstherapie

Die Tierverhaltenstherapie beschäftigt sich mit dem grundlegenden Wesen der Tiere und deren Reaktionen auf die Umwelt.